Nameserver
Einführung
FASTPANEL® unterstützt die Synchronisierung mit DNS-Servern von Drittanbietern und ermöglicht außerdem die Einrichtung eines DNS-Dienstes auf einem lokalen Main-/Secondary-Server einschließlich
Einrichtungsoptionen für DNS-Server
FASTPANEL® unterstützt die Installation eines lokalen BIND9-basierten DNS-Servers. Diese Option wird nach der Installation einer entsprechenden Anwendung im Abschnitt „Applications“ verfügbar.
Eigenständiger Nameserver
Nach der Installation von BIND9 konfiguriert FASTPANEL® den DNS-Server als Main-Server

Für dieses Szenario ist, wie von den meisten Domain-Registraren verlangt, eine dem Server zugewiesene zweite IP-Adresse unerlässlich.
Wie funktioniert das?
Wenn eine Domain zu FASTPANEL® hinzugefügt wird, werden NS-Einträge basierend auf den verfügbaren IP-Adressen generiert, die standardmäßig verwendet werden können.
Vorteile dieses Szenarios:
- Einfach einzurichten
- Einsparungen bei Secondary-Servern
Nachteile dieses Szenarios:
- Kein DNS-Abfragelastausgleich
- Geringe Ausfallsicherheit durch die Verwendung eines Servers
Serverkonfiguration im Main-/Secondary-Modus
Diese Konfiguration erfordert mindestens zwei Server mit installiertem FASTPANEL®. Diese fungieren entsprechend als Main-Server und Secondary-Server.
Nachdem BIND9 im Abschnitt "Application" auf einem Secondary-Server installiert wurde, gehen Sie zum Unterabschnitt DNS-Kontoeinstellungen, dann auf die Registerkarte Secondary und klicken Sie auf die Schaltfläche "Token".

Kopieren Sie das Token, da es zum Einrichten eines Main-Servers erforderlich ist.

Wechseln Sie zum Main-Server und gehen Sie zur Registerkarte "Secondary" in den "DNS account settings" und klicken Sie auf "Add"

Geben Sie im geöffneten Fenster die folgenden Parameter an:
- Name - Kontoname
- Token - Token vom Secondary-Server
- Host - IP-Adresse des Secondary-Servers

Nach dem Klick auf die Schaltfläche "Save" wird die Konfiguration angewendet. Der Secondary-Server wird auf dem Main-Server auf der Registerkarte "Secondary" angezeigt.
Auf dem Secondary-Server wiederum erscheint die Registerkarte "Main", auf der das Main-Konto angezeigt wird.

Wie funktioniert das?
Genau wie im eigenständigen Modus generiert FASTPANEL® NS-Einträge basierend auf den IP-Adressen des Main-Servers und des Secondary-Servers, die standardmäßig verwendet werden können.
Vorteile dieses Szenarios:
- Höhere Ausfallsicherheit, falls ein Server offline geht
- Ausgewogene Verarbeitung von DNS-Anfragen
Nachteile dieses Szenarios:
- Dies erfordert mindestens zwei Server
Wie deaktiviert man die Main-/Secondary-Synchronisierung?
Um den Main-/Secondary-DNS-Modus zu deaktivieren, müssen die Main- und Secondary-Server in beiden Servern im Unterabschnitt "DNS account settings" entfernt werden.